Auch bekannt als
Suprapubische Fettpolster-Modellierung, suprapubische Liposuktion, Monsplastik
Definition
Die suprapubische Lipektomie (SPL) ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem überschüssiges Fettgewebe aus der suprapubischen Region, die sich direkt oberhalb des Schambeins befindet, entfernt wird. Der Eingriff wird häufig zur Behandlung eines verborgenen Penis durchgeführt, insbesondere bei Patienten, die eine Penisprothesenimplantation (PPI) erhalten, da ein großes suprapubisches Fettpolster die Penislänge verdecken und die Patientenzufriedenheit beeinträchtigen kann. Ziel des Eingriffs ist es, die sichtbare Länge des Penis zu verbessern und die Zufriedenheit von Patient und Partner bzw. Partnerin zu erhöhen. Die SPL kann über einen Schnitt in der Bauchfalte durchgeführt werden; bei gleichzeitiger PPI kann derselbe Schnitt genutzt werden, um für die Prothesenimplantation an die Penisbasis zu gelangen. Der Verschluss umfasst die Scarpa-Faszie, das subkutane Fett und den Hautschnitt in der Bauchfalte.1
Klinischer Kontext
Die suprapubische Lipektomie ist klinisch bei Patienten mit verborgenem Penis indiziert, der häufig durch ein ausgeprägtes suprapubisches Fettpolster bedingt ist. Dies ist besonders relevant für Personen, die wegen einer therapierefraktären erektilen Dysfunktion (ED) eine Penisprothesenimplantation (PPI) erhalten, da die verborgene Penislänge zu Unzufriedenheit bei Patient und Partner bzw. Partnerin führen kann. Zu den Kriterien der Patientenauswahl gehört das Vorliegen eines ausgeprägten suprapubischen Fettpolsters, das den Penis verdeckt. Der chirurgische Eingriff umfasst in der Regel einen Schnitt in der Bauchfalte, über den das überschüssige Fettgewebe entfernt wird. Wird er gleichzeitig mit einer PPI durchgeführt, ermöglicht derselbe Schnitt den Zugang für beide Eingriffe. Zu den erwarteten Ergebnissen gehören eine Zunahme der sichtbaren Penislänge sowie hohe Zufriedenheitsraten bei Patienten und Partnern. Studien haben eine signifikante Verbesserung der Zufriedenheit mit der Penislänge nach dem Eingriff gezeigt.2
