Auch bekannt als
Patientenzufriedenheit, Genehmigung von Gesundheitsdiensten, vom Patienten gemeldete Zufriedenheit, Bewertung der Pflegeerfahrung.
Definition
Patientenzufriedenheit ist eine entscheidende mehrdimensionale Kennzahl im Gesundheitswesen, die die subjektive Bewertung der Erfahrungen eines Patienten und das Ausmaß widerspiegelt, in dem seine Erwartungen an Gesundheitsdienstleistungen erfüllt wurden.1,2 Sie gilt weithin als wichtiger Indikator für die Qualität der von Gesundheitsfachkräften und Institutionen bereitgestellten Versorgung. Die Patientenzufriedenheit umfasst verschiedene Aspekte der Gesundheitsversorgung, einschließlich der Interaktion mit Ärzten, Pflegepersonal und Personal; die Zugänglichkeit und Pünktlichkeit der Pflege; die Klarheit der bereitgestellten Informationen; die Sauberkeit der Einrichtungen; und die Wirksamkeit der Schmerzbehandlung.² Im Gegensatz zur Patientenerfahrung, die objektiv misst, ob bestimmte Pflegeprozesse stattgefunden haben, basiert die Patientenzufriedenheit auf der Wahrnehmung und den Gefühlen des Patienten bezüglich seiner Pflege im Verhältnis zu seinen Erwartungen.³ Eine hohe Patientenzufriedenheit ist mit verbesserten klinischen Ergebnissen, einer besseren Befolgung medizinischer Ratschläge durch den Patienten, einer erhöhten Patientenbindung und einer Reduzierung von Ansprüchen wegen ärztlicher Kunstfehler verbunden.¹ Sein Zweck geht über die bloße Zufriedenheit hinaus; Es dient als wertvoller Feedback-Mechanismus für Gesundheitsdienstleister, um Bereiche mit Verbesserungspotenzial zu identifizieren und einen patientenzentrierteren Ansatz bei der Gesundheitsversorgung zu fördern.¹
Klinischer Kontext
Patientenzufriedenheit ist eine relevante Messgröße in praktisch allen klinischen Kontexten und medizinischen Fachgebieten, da sie Einblicke in die Qualität der Pflege aus der Sicht des Patienten bietet.¹ Sie wird besonders in Situationen hervorgehoben, die eine langfristige Einbindung des Patienten, die Behandlung chronischer Erkrankungen, elektive Eingriffe und in wettbewerbsintensiven Gesundheitsmärkten erfordern, in denen die Wahl des Patienten ein Faktor ist.¹ In der Dermatologie ist beispielsweise die Bewältigung der Patientenerwartungen in Bezug auf chronische Hauterkrankungen von entscheidender Bedeutung Zufriedenheit.¹ Auch in chirurgischen Fachgebieten wirkt sich eine klare Kommunikation über Verfahren und postoperative Schmerzbehandlung erheblich auf die Zufriedenheit aus.²
Patientenauswahlkriterien sind nicht direkt auf die Patientenzufriedenheit selbst anwendbar, da es sich um eine von Patienten ermittelte Messgröße handelt. Gesundheitsdienstleister können sich jedoch auf bestimmte Patientengruppen konzentrieren (z. B. Patienten, die sich bestimmten Behandlungen unterziehen oder an bestimmten Erkrankungen leiden), um die Zufriedenheit innerhalb dieser Gruppen zu bewerten und zu verbessern. Zu den erwarteten Ergebnissen der Fokussierung auf und der Verbesserung der Patientenzufriedenheit gehören eine erhöhte Patiententreue und -bindung, eine bessere Einhaltung von Behandlungsplänen, verbesserte Gesundheitsergebnisse, ein verbesserter Ruf des Gesundheitsdienstleisters oder der Einrichtung sowie ein geringeres Risiko von Rechtsstreitigkeiten.¹˒²
