Ausführliche Antwort
Die Leitlinien zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit der European Association of Urology (EAU) aus dem Jahr 2025 enthalten keine spezifischen Empfehlungen für natürliche Getränke zur Behandlung von erektiler Dysfunktion.¹ Stattdessen betonen die Leitlinien, dass ED ein komplexes medizinisches Problem mit mehreren möglichen Ursachen ist, darunter vaskuläre, hormonelle, neurologische und psychologische Faktoren, die häufig mit chronischen Gesundheitszuständen verbunden sind.² Demnach Laut EAU-Richtlinien gelten Änderungen des Lebensstils als wichtig bei der Behandlung von erektiler Dysfunktion, insbesondere im Hinblick auf Risikofaktoren wie Rauchen, Bewegungsmangel, Fettleibigkeit und übermäßiger Alkoholkonsum.³ Während bestimmte Getränke wie Alkohol als potenzielle Risikofaktoren bei übermäßigem Konsum genannt werden, werden in den Richtlinien keine spezifischen natürlichen Getränke genannt, von denen klinisch nachgewiesen wurde, dass sie die erektile Funktion verbessern.⁴ Die Richtlinien unterteilen ED-Behandlungen in Erstlinienbehandlungen (Änderungen des Lebensstils, orale Medikamente), Zweitlinienbehandlungen (intrakavernosale Injektionen, Vakuumgeräte) und Drittlinienoptionen (Penisimplantate, spezielle Therapien).⁵ Penisimplantate werden in Betracht gezogen, wenn andere Behandlungen versagt haben oder ungeeignet sind. Natürliche Getränke werden jedoch in keinem Stadium der ED-Behandlung als ergänzende oder alternative Behandlung erwähnt.⁶ Für Männer, die über ED besorgt sind, In den EAU-Richtlinien wird die Konsultation von Gesundheitsdienstleistern für eine ordnungsgemäße Diagnose und evidenzbasierte Behandlung empfohlen. Dies beginnt in der Regel mit der Behandlung veränderbarer Risikofaktoren (einschließlich Ernährung und Bewegung), gefolgt von pharmakologischen Interventionen, falls erforderlich, anstatt sich auf unbewiesene Naturheilmittel zu verlassen.⁷ Es ist erwähnenswert, dass zwar einige Naturprodukte gegen ED vermarktet werden, die EAU-Richtlinien jedoch deren Bedeutung betonen von Behandlungen mit etablierten Wirksamkeits- und Sicherheitsprofilen. Männer, die an ED leiden, sollten professionellen medizinischen Rat einholen, anstatt sich selbst mit natürlichen Getränken oder Nahrungsergänzungsmitteln zu behandeln, für die es in den aktuellen Leitlinien keine wissenschaftliche Validierung gibt.⁸
Aus den Leitlinien
„Erektile Dysfunktion ist ein komplexes medizinisches Problem mit mehreren bekannten Ursachen, darunter vaskuläre, hormonelle, neurologische und psychologische Störungen, und geht mit chronischen Gesundheitszuständen einher.“ (S. 249)